Gartenreise in die Toscana



Gartenkultur und Lebensart in der Toscana
7 Tage-Reise vom 22.09. – 28.09.2017


Auf den Spuren der schönsten italienischen Gärten in und um die Renaissancestadt Florenz bewegen wir uns durch die sonnenverwöhnte Kulturlandschaft aus Weingärten, Zypressenalleen und Landhausvillen. Schattige Spazierwege, plätschernde Brunnen und Wasserspiele, kunstvoll geschnittene Immergrüne, Parterregärten, bemooste Statuen und mediterrane Kräuter- und Zitrusdüfte charakterisieren die italienische Gartenkunst. Der Besuch des modernen Skulpturengartens des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri, einer Zitruspflanzen-Sammlung aus 200 verschiedenen Sorten, von Villa Geggiano, Villa Gamberaia, Villa La Pietra, Florenz und Sienna sowie der Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran, des Hermannshofs und der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin machen diese Reise zu etwas ganz Besonderem.



Gärtnern im Markgräflerland
Früh starten wir am Niederrhein und erreichen gegen Mittag die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin. Inmitten der malerischen Weinberge des Markgräflerlandes leuchten im September die Farben von Astern und Sonnenhüten. Die Spezialgärtnerei für Iris, Pfingstrosen und Hemerocallis bietet neben Stauden auch stilvolle Accessoires für Haus und Garten, Gartenbücher sowie nützliches Werkzeug und Zubehör an. Wir fahren weiter bis Luzern in der Schweiz und übernachten am Vierwaldstätter See.




Toskanische Zitruskultur
In Italien ist unser erstes Ziel eine Spezial-Baumschule für Zitrusgewächse. In seinem ‘Hesperidarium’ sammelte der Italiener Oscar Tintori viele vergessene Zitrusarten. Über 200 verschiedene Sorten aus aller Welt stellt der private botanische Garten aus, alte Kultivare aus dem 15. Jahrhundert, aber auch neuere Entdeckungen aus aller Welt . Wir erfahren Spannendes über die toskanische Zitruskultur, die uns seit Zeiten der Medici Familie begleitet. Dann fahren wir weiter nach Pistoia, wo wir unser Hotel für die kommenden Tage beziehen. Die ‘Stadt der Pflanzen’ liegt inmitten von grünen Baumschulen und landwirtschaftlichen Höfen. In Pistoia faszinieren die Dächer aus Tonziegeln, die mittelalterlichen Mauern und architektonischen Schmuckstücke wie die Basilika der Madonna der Bescheidenheit und der Dom San Zeno, im Hintergrund eingerahmt von den imposanten Gipfeln des Apennin. Die europäische Hauptstadt der Baumschulen ist nur 30 km von Florenz entfernt und hat ebenso ihre Geschichte wie die Stadt der Lilienblüte.



Avantgarde-Kunst im Skulpturengarten
Am Fuße des legendären Vulkans Monte Amiata gestaltete Daniel Spoerri sein Gartenreich Fondazione Il Giardino di Daniel Spoerri. Der Avantgarde-Künstler aus der Schweiz lebte bereits viele Jahre in der Toskana und verwandelte dann bei Seggiano gemeinsam mit 40 eingeladenen Künstlern ein 16 Hektar großes Land in einen Skulpturengarten.
Es geht weiter durch die landschaftlich schöne und reiche Chianti Classico - Region zum Weingut Villa di Geggiano der Familie Bianchi Bandinelli. Seit 1527 in Familienbesitz führen die Brüder Andrea und Alessandro Bosco Bianchi Bandinelli und Partner heute den Winzerbetrieb biologisch. Nach einer Führung durch das Weingut und die privaten Gärten probieren wir ihre ausgezeichneten Weine.



Villengärten auf den Hügeln vor Florenz
In dem Dorf Settignano auf den Hügeln von Florenz liegt der toskanische Villengarten an der Villa Gamberaia, der zu den schönsten und gepflegtesten Gärten Italiens zählt. Er zeigt fast alle Elemente eines Italienischen Gartens und bezaubert durch seine reizvolle landschaftliche Umgebung.
Anschließend fahren wir zur Villa La Pietra, ein Landgut am Rand von Florenz. Aufgrund letztwilliger Verfügung des kinderlos verstorbenen Sir Harold Acton gehören die Villa und ihre 23 ha Garten seit 1994 der New York University. Der Kunsthändler Arthur Acton (1873–1953) war ein in Italien geborener Brite. Das Villengebäude mit der Kunstsammlung und der Renaissance-Garten sind im Wesentlichen erhalten.

Der große alte Garten der Villa Caponi liegt in schönster Aussichtslage am südlichen Stadtrand von Florenz. Die hübschen jardini secreti werden mehrmals im Jahr geschmackvoll bepflanzt.



Die schönen Städte Florenz und Sienna
Am Vormittag fahren wir nach Florenz, der Hauptstadt der Toskana. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt spiegelt die kulturelle Bedeutung und die herausragende Architektur der Bauwerke aus der Zeit der Renaissance des 15. und 16. Jahrhunderts. Wer mag, besichtigt auch den Park Giardino di Boboli, der auf dem Hügel hinter dem Palazzo Pitti aufsteigt. Er gilt als einer der größten (32.000 qm) und elegantesten Gärten italienischer Art. Auch noch im 17. und 18. Jh. fuhren die Medici und dann die Lothringer fort, den Garten noch prächtiger zu gestalten, der bis heute neben Wiesen, Wegen und Wäldchen, Landschaftsausblicke besondere Kunstschätze besitzt, die ihn zu einem Museum für Skulpturen machen. Am Nachmittag fahren wir weiter. Eingebettet in die grünen Hügel der Monti Chianti und die üppige Landschaft aus Weinbergen und Olivenhainen, scheint die Stadt Sienna dem Mittelalter entstiegen. Ockerfarbene Dächer, uralte Klöstern und Kirchtürme, die Wappenfarben Schwarz und Weiß und die zuweilen als schönster Platz Italiens bezeichnete Piazza del Campo sehen wir bei unserem Stadtbummel.





Die Gärten der Welt
Bevor wir Italien verlassen, besuchen wir in Südtirol die Botanischen Gärten von Trauttmansdorff
Am östlichen Stadtrand von Meran liegen auf 12 Hektar die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die uns eine Rundreise durch die Flora der Welt offenbaren. In den Waldgärten, Sonnengärten, Wasser- und Terrassengärten gedeihen exotische Pflanzen, Zierpflanzen aus der Mittelmeer-Region und Pflanzen aus dem Alpenraum. Der Bereich ‘Landschaften Südtirols’ spiegelt die vielfältige Fauna der Region mit natürlichem Flaumeichenwald, Auwäldern, Buchenwäldern und Kastanienhainen.
In München beziehen wir am frühen Abend unser Hotel für die Zwischenübernachtung.




Moderne Pflanzenverwendung
Auf dem Weg zum Niederrhein machen wir Halt im Schau-und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim. Der Hermannshof arbeitet wissenschaftlich und experimentell an der Entwicklung einer modernen Pflanzenverwendung. Die in der Natur vorkommenden Pflanzengesellschaften dienen als Vorbild für Pflanzenbilder mit natürlichem Charakter. Das milde Weinbauklima ermöglicht die Kultur einer großen Pflanzenvielfalt. So kann man im Garten über 2500 Staudenarten und -sorten kennenlernen. Ferner prägen alte, in Deutschland zum Teil sehr seltene Gehölze die Anlage.



Leistungen:
• 2 x Übernachtung inkl. Halbpension / Raum Luzern und München
• 4 x Übernachtung inkl. Halbpension in Pistoia (Kulturhauptstadt 2017)
• Frühstück bei Anreise im Bus
• Weinverkostung
• inkl. aller Rundfahrten und Garteneintritte lt. Programm u.v.m.

Preise:
1260,00 € pro Person im Doppelzimmer
165,00 € Einzelzimmerzuschlag
54,00 € RRV im DZ / 64,00 € RRV im EZ

zur Anmeldung

Reiseleitung, Organisation und Bustransfer:
aha!- Reisen/Peter Gartz
botanisch-gärtnerische Leitung: Anja Birne

Geringfügige Änderungen im Programmablauf, die jedoch nicht den Leistungsumfang beeinträchtigen, sind möglich. Transportraum für ihre Pflanzeneinkäufe ist selbstverständlich vorhanden!



Buchveröffentlichungen bei DVA
Atmo


Ein faszinierender Stauden- und Gräsergarten- artenreich, naturnah, pflegeleicht
in der Reihe: "Das Gartenportrait"
Text und Fotos: Hermann Gröne

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Aktuelles und Termine
Atmo

An zwei Wochenenden im Sommer 2018 öffnete der Garten seine Pforte.

Termine in Kürze

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