Gewitterwolke & Roter Donner




Blick von der Terrasse in den hinteren Teil des Gartens. Rechts das Beet: Am Sitzplatz.

Lebensbereiche: Fr2-3/B2-3




Der Einbau einer Grauwackemauer im Beet ´Die Trockenmauer´, erleichterte 2007 die Entscheidung Rasenfläche zu opfern und in diesem Gartenbereich ein weiteres Staudenbeet anzulegen.
Im Hintergrund die Knöterichrabatte mit weißem Staudenknöterich Aconogonon 'Johanniswolke' und rotlaubigem Physocarpus 'Diabolo'.




Schon im Mai erscheinen die hohen Blütenstiele vom Brandkraut Phlomis tuberosa 'Amazone' im mittleren Teil der Pflanzung. Mit den hellrosa quirlartigen Blüten beginnt die Abfolge der verschiedenen Blütenkombinationen, die bis in den November hinein Farbe zeigen.




Im Juni blühen Ziest Stachys monnieri 'Hummelo' und die Kornblume Centaurea 'Parhams Variety' in identischem Rosa-rot.




Purpursonnenhut Echinacea `Rubinstern` geht mit rot-violetter Indianernessel Monarda 'Gewitterwolke', Ziest Stachys monnieri 'Hummelo' und einer hohen Auslese des Wiesenknopf Sanguisorba 'Red Thunder' eine spannende Verbindung im Stil des 'purple border' in Sissinghurst ein. Im englischen Hadspen House ist 'Pflaumenblau`das Motto für den entsprechenden Teil der großen Farbrabatte.

Echinacea 'Rubinstern'
Echinacea 'Rubinstern'
Echinacea 'Rubinstern'

Echinacea 'Rubinstern' oder 'Rubin Glow' gehören zu den dunkelsten der neuen Züchtungen des Purpursonnenhutes. Der Wettlauf um die Sorte mit der intensivsten Farbe geht weiter: Echninacea 'Fatal Attraction' und 'After Midnight' sind neu im Rennen.




Purpursonnenhut Echinacea 'Rubinstern'




Indianernessel Monarda 'Gewitterwolke' heißt die violette oder leuchtend Purpur-Rote Sorte dieser Indianernessel, einer Fistulosa-Hybride. Die Wahrnehmung dieser Farbe wird an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten wohl unterschiedlich sein.




Im August, wenn in vielen Gärten das Blühen abflaut und bevor Spätsommer- und Herbstblüher erscheinen, leuchten späte Indianernessel und hoher Wiesenkopf gemeinsam in dunklem Rot.

Wiesenknopf Sanguisorba 'Red Thunder'
Wiesenknopf Sanguisorba 'Red Thunder'
Wiesenknopf Sanguisorba 'Red Thunder'

Die fast mannshohe Sorte des Wiesenknopfs ist mit ihren schleierartigen Blütenständen, der langen Blütezeit und dem aufrechten Wuchs eine Bereicherung des Sortiments. In der gärtnerisch hoch interessanten Gattung Sanguisorba ist 'Red Thunder', Roter Donner, ein echtes Highlight.




Im Früh- und Hochsommer sind Astern und Gräser ideale Begleiter von Monarda, Ziest und Co. Erst gegen Ende des Gartenjahres zeigen sie bis dahin verborgene Talente.
Niedrige Kissenastern und rot färbende Rutenhirse im Vordergrund des Beetes, hohe und halbhohe Wildastern im Hintergrund des Beestes halten die Spannung.
Im Hintergrund das Beet: An den Hartriegeln.




Ein altes Exemplar Sedum 'Herbstfreude' und die letzten Blüten des Purpursonnenhut verabschieden den Sommer.




Blütenstand der Rutenhirse Panicum virgatum 'Rotsstrahlbusch'




Blütenstand von Panicum virgatum 'Rotsstrahlbusch' im Abendlicht

Strobilanthes rankingensis
Strobilanthes rankingensis
Strobilanthes rankingensis

Eine Neuheit mit großem Potential ist die weitgehend unbekannte Staudengattung Otternkopf Strobilanthes aus dem Himalaya. Die Gehölzrandstauden gedeihen bei ausreichender Feuchtigkeit in der Sonne und sind auch leidlich winterhart.
Die hohe St. atropurpurea braucht mehrere Jahre, um zur vollen Größe heranzuwachsen und soll sich stark aussäen. Die Aufnahme zeigt die niedrigere St. rankingensis. Die blauen, schlangenkopfartigen Blüten erscheinen passend im August, bevor mit Astern und Gräserblüten der Herbst Einzug hält.




Blüten- und Samenstände von Indianernessel und Wiesenknopf im Gegenlicht




Längst hat sich Anfang November das Grün aus Blättern und Halmen verabschiedet. Braun und die Nichtfarbe Schwarz dominieren das Beet.





Nur die Wildaster Aster tataricus überrascht mit zartblauen Sternblüten auf übermannshohen Stielen.




Frost und Raureif überziehen nach einer feuchtkalten Winternacht das Staudenbeet. Dunkle Astern und weiß bepuderte Gräser verzaubern den winterlichen Garten.





Indianernessel mit Schneehaube

Fortsetzung:An den Hartriegeln
Buchveröffentlichungen bei DVA
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Ein faszinierender Stauden- und Gräsergarten- artenreich, naturnah, pflegeleicht
in der Reihe: "Das Gartenportrait"
Text und Fotos: Hermann Gröne

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Aktuelles und Termine
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An zwei Wochenenden im Juni und September 2017 öffnete der Garten seine Pforte.

Nächster Termin:
16. und 17. September

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