Bodendecker

Bleiwurz Ceratostigma plumbaginoides
Bleiwurz Ceratostigma plumbaginoides
Bleiwurz Ceratostigma plumbaginoides

Die Sonne liebende Staude treibt spät aus, oft erst im Mai, als wolle sie ihre Kräfte sparen, um am Ende des Sommers mit vielen blauen Blüten und intensiver Herbstfärbung aufzuwarten. Starke Nachbarn braucht der unterirdisch wuchernde Bleiwurz, auf Sand noch mehr als auf lehmigen Böden. Frühe Krokusse fühlen sich im Wurzelgeflecht wohl.

Veronica peduncularis 'Georgia Blue'
Veronica peduncularis 'Georgia Blue'
Veronica peduncularis 'Georgia Blue'


Der Ehrenpreis mit den rötlich überlaufenen Blättchen und den blauen Blüten im Früh- und Spätsommer war lange ein Geheimtipp. Dank seines starken aber verträglichen, weil oberirdischen Kriechwuchses ein prima Bodendecker in Sonne und Halbschatten auf allen nicht zu trockenen Böden.

Fünffingerkraut Potentilla tridentata 'Nuuk'
Fünffingerkraut Potentilla tridentata 'Nuuk'
Fünffingerkraut Potentilla tridentata 'Nuuk'

Fetthenne Sedum 'Mohrchen' wächst in einem Teppich von Potentilla tridentata 'Nuuk'. Dieser Bodendecker bildet einen flachen, feingliedrigen Teppich mit vielen kleinen, weißen Blüten im Mai und Juni. Im Herbst zeigen die Blättchen eine rötliche Färbung. In milden Wintern ist die Staude wintergrün.

 Pachyphragma macrophyllum
 Pachyphragma macrophyllum
Pachyphragma macrophyllum

Nur in der englischen Gartenliteratur findet sich Pachyphragma macrophyllum syn. Thlaspi macrophyllum beschrieben. Beth Chatto schreibt über sie: "Ich verwende große Mengen als Bodendecker und wirkungsvoll im Schatten unter Büschen. Es ist eine unterschätzte Pflanze, die sich nur langsam ausbreitet und mit ihren großen, runden, schimmernden Blüten ein auffälliger Bodendecker ist. Wenn die Schneeglöckchen verblüht sind, treten die dichten, weißen Blütenbüschel wie spät gefallene Schneeflocken deutlich hervor."

Alchemilla erythropoda
Alchemilla erythropoda
Alchemilla erythropoda

Alchemilla erythropoda ist ein vielseitiger, nur 5 cm hoher Zwergfrauenmantel aus dem Balkan. Der dichte Teppich läßt kaum Unkraut aufkommen. Am Rand eines trockenen Beetes, zwischen höheren Stauden ist er ein idealer Bodendecker. Die Staude soll auch im Halbschatten auf trockenem Boden gedeihen. Bei starker Trockenheit in der Sonne schlappt die Pflanze, erholt sich aber schnell wieder.

 Carex morrowii 'Ice Dance'
 Carex morrowii 'Ice Dance'
Carex morrowii 'Ice Dance'

Die neue Carexsorte Carex morrowii 'Ice Dance' ist der bekannten Japanseege Carex m. 'Variegata' in der Färbung ihrer Blätter deutlich überlegen. Aber für die Benachbarung mit Stauden ist das Gras wohl ungeeignet. Unterirdische Ausläufer durchwachsen zügig alle Nachbarn. Unter Sträuchern, als Partner zu Solitärstauden oder anderen stark wachsenden Bodendeckern ist die Sorte ein Geheimtip, ein Novum unter den Ziergräsern.

Aster divaricatus,
Aster divaricatus,
Aster divaricatus,

Aster divaricatus, die Busch- oder Waldaster wächst im Halbschatten unter hohen Bäumen. Sie verträgt Laubfall und Sommertrockenheit. Die Toleranz gegen Wurzeldruck ist sehr hoch, selbst im Wurzelbereich von Birken gedeiht sie noch ausreichend. Der Wuchs ist stark, aber die Ausläufer sind kurz. In der Literatur wird Aster divaricatus zu den Herbstblühern gestellt. Spätsommer wäre treffender; die weißen, zahlreichen Blüten öffnen sich meist schon im August. Die hellen, fedrigen Samenstände zieren noch im Winter, die abgeblühten Stiele sind standfest und geben mit Schnee oder Rauhreif überzogen, dem winterlichen Garten Struktur. Die gilt natürlich für nahezu alle spät blühenden Arten und Sorten. Wo Japananemone, Wachsglocke und Silberkerze versagen, bringt A. divaricatus Farbe in den Schatten. Schöne Kombinationen ergeben sich mit starken Staudenpartnern wie Geranium macrorrhizum, Tellima grandiflora, Luzula oder großblättrigen Bergenien. Die 60 cm hohen Blütenstiele sind standfest, der dichte Blattteppich lässt kaum Unkraut eindringen.
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