Gartenblog Februar, März 2010


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Garten Gröne Blog.

Donnerstag, 18. März 2010

Sequoiafarm Kaldenkirchen

Nachdem sich Besucher im Zuge einer Kunstausstellung 2009 im Gelände der Sequoiafarm im Kaldenkirchener Grenzwald vom Pflegezustand der Anlage ein Bild machen konnten, gab es kritische Leserbriefe in der örtlichen Presse. Die Farm ist das Lebenswerk von Dr. Ernst J. und Illa Martin, die hier in den 50er und 60er Jahren eine Sammlung nordamerikanischer Gehölze mit Schwerpunkt Sequoia aufbauten und forstbotanische Versuche mit dem Bergmammutbaum Sequoiadendron giganteum sowie dem Küstenmammutbaum Sequoia sempervirens durchführten. Die Anlage war jahrelang den Universitäten Köln und später Essen zu Versuchs- und Lehrzwecken. angeschlossen. Der Pachtvertrag mit den Besitzern, den Stadtwerken Nettetal lief 2007 aus.
In den letzten Jahren sank vor allem die Artenzahl im Staudenbestand der Sammlung.
Umso erfreulicher ist nun, dass die Stadtwerke beschlossen haben, Geld und Zeit in dieses dendrologische Kleinod zu investieren. Seltene Bäume und Sträucher werden frei geschnitten und der Staudenbestand soll nach alten Listen wieder aufgearbeitet werden.
Der Verein Projekt Mammutbaum eV und ihr Mitglied Erik Martin, Sohn der Gründer, fordern und fördern diese Entwicklung. In diesem Mai wird die Zweite Mitglieder-Versammlung und 7. Treffen der Mammutbaumfreunde in der Region stattfinden und dabei auch die Sequoiafarm besichtigen. Viele wissen nicht, dass an anderer Stelle im Grenzwald, für den Spaziergänger nicht sichtbar, eine der größten zusammenhängenden Pflanzungen mit 60 Jahre alten Mammutbäumen in Europa zu finden ist.
Bislang war die Anlage nur nach Voranmeldung mit Führung zu besichtigen. Welche Pläne es gibt, die Farm für Interessierte zu öffnen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Aber würde die Sequoiafarm in Jahre 2011 an der Tagen der offenen Gartenpforte süd. Rheinland teilnehmen, bin ich sicher, dass viele Gartenbesucher die Farm besichtigen möchten. Unter den Staudenfreunden ist die Walderdbeere Fragaria vesca 'lla Martin' ein Begriff. Die weißfrüchtige Auslese wurde von der Gründerin der Sequoiafarm gefunden und eingeführt.


Wikipediaeintrag zur Sequoiafarm: http://de.wikipedia.org/wiki/Sequoiafarm_Kaldenkirchen

Weiter reichende Infos finden Sie hier:
http://mbreg.de/wiki/index.php/Sequoiafarm_Kaldenkirchen

Webseite Mammutbaum Projekt




Sonntag, 14.März 2010

Zwei neue Stauden aus der Gärtnerei `Sarastro`

Gastbeitrag aus dem lesenswerten Newsletter der Staudengärtnerei `Sarastro`in Österreich, von Christian Kress.

“Wenn du nichts dagegen hast, so möchte ich dir in Zukunft in lockerer Folge als Newsletter ein wenig Arbeit im Garten verschaffen, einige dir vielleicht bekannte, aber auch unbekannte Stauden vorstellen, sowie den neuesten Tratsch aus der Staudenwelt vermitteln“.

Collinsonia canadensis

Die Steinwurzel stammt ursprünglich aus Kanada und sieht in der Gestalt einer Brennnessel nicht unähnlich, nur dass ihre leicht gezähnten Blätter glatt sind. Ab Ende Juni erscheinen die zitronengelben Blüten an den Triebspitzen. Das Bemerkenswerteste ist jedoch ihr unbeschreibliche Duft nach Zitronengras oder Limonen. Die Endhöhe beträgt etwa 120 cm, wir haben es also mit einer stattlichen Staude zu tun, die sich in jedem nicht zu trockenen Boden wohl fühlt. Der ideale Standort befindet sich in Naturgärten in Waldpartien oder zwischen anderen Halbschattenstauden wie Hosta oder Astilbe.


Penstemon x mexicali ‘Tabasco‘

Die Bartfäden sind eine unglaublich arten- und sortenreiche Gattung, die meisten davon alpine Gewächse und bilden niedere Polster. Die uns bekanntesten Bartfäden (‘Schönholzerii‘ etc.) blühen in großen, auffälligen Glocken und sind in den meisten Regionen Mitteleuropas nicht winterhart. Vor etwa fünfzehn Jahren entstand in Denver/USA ein Bartfaden aus einigen harten Arten, welcher durch seine lang anhaltende und reiche Blüte allgemeines Aufsehen erregte. Sein Sortenname hieß ‘Red Rocks‘, dies ist der Name eines künstlichen Amphitheaters, welches sich westlich von Denver befindet. Dieser auch bei uns in Mitteleuropa völlig winterharte Bartfaden wurde mit der Zeit auch über Samen vermehrt, wodurch es zu einer leichten Mischung von Rot- und Rosatönen kam. Aus einer Aussaat selektierten wir vor zwei Jahren in unserer Gärtnerei die Sorte ‘Tabasco‘. Diese Neuheit zeichnet sich durch ihre absolute Winterhärte und den tiefroten Blüten aus, die einen leicht hellen Schlund besitzen. Der beste Standort ist jeder Kiesgarten, aber auch in größeren Steingärten ist ‘Tabasco‘ gut aufgehoben, ebenfalls an einer warmen Hausmauer. Der Boden sollte durchlässig und von lehmig-sandiger Statur sein. Ein leichter Rückschnitt fördert ein erneutes Blühen, bis in den Herbst hinein!

Neuer Katalog 2010/2011: Staudengärtnerei Sarastro





Dienstag, 9. März 2010

Staudenhecken aus Großstauden und Ziergräsern

Großstauden und hohe Ziergräser eigenen sich unter anderem für temporäre Hecken und sommerlichen Sichtschutz an Stellen, die nur in der Gartensaison vor neugierigen Blicken geschützt sein sollen. Als Alternative zu Ziersträuchern bieten solche "Staudenhecken" ein abwechslungsreiches Bild mit der typischen jahreszeitlichen Dynamik der Stauden. Kombiniert mit Vorsommerblühern und Blumenzwiebeln sind die Pflanzungen das ganze Jahr attraktiv und erfüllen ihren Zweck. Die Fachhochschule ZHAW in Wädenswil, Schweiz, hat einige “Staudenhecken“ mehrere Jahre getestet. Im Garten Gröne wachsen seit langem Staudenknöterich 'Johanniswolke', die mächtige kalifornische Staudenaralie oder die mexikanische Amicia zygomeris und werden von Jahr zu Jahr imposanter.
Mehr zu Großstauden und Ziergräsern lesen Sie hier.
Infos zu den Schweizer Staudenhecken als pdf. http://blog.zhaw.ch/n_exterior/uploads/Staudenhecken.pdf






Donnerstag, 4. März 2010

Kiesgarten – Eine Begriffsbestimmung

Prärie-, Stein-, Trocken-, Steppen- oder Kiesgarten, das ist die Frage. Allen gemein ist die gärtnerische Verwendung von trockenheitsliebenden Pflanzen für magere Böden, die statt mit organischem Mulch mit mineralischem Kies oder Splitt gemulcht werden. Beth Chatto oder besser gesagt der Ulmer Verlag prägte den Begriff, als er die deutsche Ausgabe ihres Buches 'gravel garden' korrekt mit Kiesgarten übersetzte. Leider zeichnet sich inzwischen eine neue Bedeutung ab, die den Begriff Kiesgarten vereinamt. Leider deshalb, weil der Stauden- und Pflanzenliebhaber unter Kiesgarten ganz bestimmt nicht mit Folie ausgeschlagene Flächen versteht, in denen bunte Ziersteine und Natursteinelemente aus dem Baumarkt die Hauptrolle spielen und Pflanzen nur als Beiwerk geduldet werden.
Was ich unter Kiesgarten verstehe lesen Sie hier.




Sonntag, 21. Februar 2010

Vertical garden - Stauden an der Wand

Eines der meistgelesenen Gartenmagazine der Niederlande 'groei und bloei' berichtet in einer Spezialausgabe ausführlich zum Thema 'vertical garden'. Da habe ich wohl eine Entwicklung verschlafen. Der Name Patrick Blanc sagte mir zwar dunkel etwas, aber ihn hatte ich bislang nur mit Indoor, also Zimmerpflanzen- Verwendung in Verbindung gebracht. Für mich neu ist die Outdoor Verwendung zur Hausfassadenbegrünung. Die Arbeiten sind so bemerkenswert, dass man zweimal hinschauen muß. Heuchera, Carex, Akelei, Thymus, Spornblume und viele andere bekannte Blütenstauden, Gräser, Bodendecker und Zwerggehölze steigen die Wand hoch und durchmischen sich in der Höhe zu einem attraktiven Blattteppich, wie man es in den besten Fällen in eingewachsenen, gut geplanten Staudenpflanzungen sehen kann. Inzwischen haben sich verschiedene Firmen und Architekten mit dem Thema beschäftigt, aber der uneingeschränkte König dieser neuen Disziplin ist wohl der Franzose Patrick Blanc. Er berichtet, das seine Pflanzenauswahl sich auf Sonnen- und Schattenpflanzen beschränkt, die mit einer geringen Humusauflage zurecht kommen und in der Natur auf steinigen Böden und felsigem Untergrund vorkommen.
Im englisch sprachigen 'Vertical Garden interview in Paris' auf Youtube wird u.a. die Fassade des Museum du Branly in Paris vorgestellt, das vermutlich inzwischen zur Touristenattraktion geworden ist und in Gartenreisen nach Paris nicht fehlen darf.
Auch in Berlin in der Fassade der Galeries Lafayette ist eine Arbeit des Franzosen zu bewundern. Informationen dazu bietet der Bund deutscher Staudengärtner.
Aus Sicht des Praktikers ergibt sich die kritische Frage, ob künstliche Bewässerung und Düngung und sowie die Beachtung der Lichtverhältnisse ausreicht, um über viele Jahre ein attraktives Mauergartenbild zu erhalten. Unkraut scheint nicht das Problem zu sein. Das der Spaß kein preiswertes Vergnügen ist, versteht sich von selbst. Die niederländische Firma vertical gardens rechnet für ihr System mit 500 Euro pro m² Wandfläche.

Webseite Patrick Blanc




Dienstag, 16. Februar 2010

Gartenplanung von Immerblühenden Beeten.

Winterzeit ist Gartenbuch-Zeit. Dass die 'Immerblühenden Beete' sich nach wie vor im Hauptkatalog des Gräfer und Unzer Verlags halten können, freut die Autoren.
Das Foerstersche Motto: „Es wird durchgeblüht“ hat nichts von seiner Zugkraft verloren. Sollten sich in der kommenden Saison noch der ein oder andere Leser finden, rückt die nächste Auflage in greifbare Nähe. Die Zeichen stehen gut, am heutigen Tag steht das Buch nur 3 Ränge hinter Marie-Luises Kreuters „Original“ Biogarten auf der Amazon Rangliste 'Garten und Pflanzen'. Schade, dass es keine Rangliste 'Stauden' gibt.
'Konkurrenz droht nicht' laut Aussage des umtriebigen Gartenbuch-Autors und seines Zeichens Chefredakteur des Magazins GartenEden, Oliver Kipp. Sein GU-Buch 'Landhausgärten gestalten' geht in diesem Frühjahr an den Start. In der Freizeit findet der ausgewiesene Magnolienkenner schon mal Gelegenheit, sich als Verkäufer besonderer und seltener Gehölze unters Gartenvolk zu mischen. Zum Beispiel auf den Nettetaler Schneeglöckchen Tagen 2010 im Oirlicher Blumengarten, nur wenige Kilometer vom Garten Gröne entfernt.
Was es mit der Gartenplanung immerblühender Staudenbeete auf sich hat, verrät, kurz gesagt, ein Artikel zum Thema auf der Webseite. Immerblühende Staudenbeete




Freitag, 12. Febraur 2010

Schneeglöckchen -Tage 2010 in Nettetal

Warum das so ist, konnte mir noch niemand erklären, aber interessanterweise ist das leidenschaftliche Sammeln von Schneeglöckchen eine Passion, die stark unter Männern verbreitet ist. Wer in der Familie Waldorf die treibende Kraft hinter der Initiative ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls findet das größte gärtnerische Event meiner Region im zeitigen Frühjahr statt, wenn von richtigem `Gartenwetter` noch nichts zu sehen ist. Die Ausstellung im Oirlicher Blumengarten lockt Gärtnereien aus Österreich, England, Deutschland, Holland und Belgien an. Nach vier Jahren sind die Anbieter Sturm erprobt, die Besucher warm angezogen und alle begeistert von der Möglichkeit Ende Februar, so nah bei, die erste hochkarätige Pflanzenausstellung zu besuchen. Das übliche Beiwerk aus Kitsch, Kunst und Co hält sich angenehm in Grenzen und gegen Glühwein bei einstelligen Temperaturen oder Kaffee und Kuchen in der Bauernstube ist nichts einzuwenden. Der diesjährige kalte Winter wird vermutlich dafür sorgen, dass an den Ständen auch viele Schneeglöckchen blühen werden, was in den letzten Jahren nicht immer der Fall war. Und Schneeglöckchen-Tage muss nicht heißen, dass ausschließlich mit Galanthus gehandelt wird. Schattenstauden, Blumenzwiebeln im Topf, Cyclamen, Christrosen, aber auch seltene Gehölze, Rosen und Pfingstrosen sind im Angebot. Als Profi, der wenig reist und viele Kontakte nur über die elektronische Post hält, ist dieses Wochenende ein willkommene Gelegenheit persönlich mit verschiedensten Gartenmenschen zu sprechen.
Hier der Tipp für alle, die neue Beete planen : Jetzt die Online-Kataloge der Aussteller durchsehen und sich die bestellten Stauden mitbringen lassen.
Neben verschiedenen holländischen und belgischen Anbietern und der englischen Monksilver Nursery z. B. Alpine Raritäten Peters, Farngärtnerei Wiederstein, Gärtnerei am Nassachtal, oder Sarastro-Stauden.
http://www.oirlicher-blumengarten.de/seiten/offene-tuer/offene-tuer.html
Schneeglöckchentage 2010



Sonntag, 7. Februar 2010

Blumenzwiebel des Jahres 2010 – Zierlauch Allium 'Globemaster'

Als Blumenzwiebel-Liebhaber freut sich der Gärtner, wenn eine der Lieblinge zur Blumenzwiebel des Jahres gekürt wird. 2010 ist das in Deutschland der Zierlauch Allium 'Globemaster'.
Die Kreuzung aus A. macleanii und A. christophii ist steril, blüht lange und zeigt sich vor allem im trockenen Zustand hoch attraktiv, ein Elternmerkmal des Sternkugellauch. Der angegebene Blütendurchmesser von 15 -20 cm wird meist nur im 1. Standjahr erreicht, was ihren Wert aber nicht schmälert. In jedem der Folgejahre bringt Sie einen weiteren Blütenstiel, mit dann etwa 10 cm großen Blüten, hervor. Im Garten Gröne geht Allium 'Globemaster' nun ins 8. Jahr und trägt pro Mutterpflanze sieben kräftige Blütenstiele. Langsam lohnt sich das Aufnehmen: Allium Globemaster gehört mit 5 Euro pro Knolle zu den teuersten Blumenzwiebeln im Standardsortiment.
Und als Mitglied der Gattung wird Allium 'Globemaster' nicht von Wühlmäusen gefressen, was sie mit den Narzissen gemein hat. Wetten, in den Genlaboren wird schon lange versucht den passenden 'Anti-Wühlmaus' Genschnipsel ins Genom der Gattung Tulipa einzubauen.
Mehr zu den ausgewählten Blumenzwiebeln der vergangenen Jahre in verschiedenen Ländern finden sie im Gärtner-Blog




Samstag, 6. Februar 2010

Garten Gröne bei Tien Anton

Das Web 2.0 sorgt für mediale Verbreitung jenseits der klassischen Gartenmagazine und Liebhabergesellschaften. Seit zwei Jahren berichtet 'Tien Anton - Das lokale Webmagazin aus Dülken' stets freundlich gesinnt in unregelmäßigen Abständen über die Aktivitäten des Gärtners. Der Anlass diesmal: Der Einstieg in Twitter unter dem Titel 'Grönes Gartengezwitscher' und der Start der Seite 'Garten Gröne-Blog/Aktuelles'. Kunst, Literatur, Kommunalpolitik und vor allem Musik stehen auf der Agenda des eher jungen Zielpublikums. Umso mehr geht der Dank an Dieter Mai, alias Tien Anton, hier eine Lanze für zeitgenössische Gartenkultur zu brechen.




Freitag, 8.Januar 2010

google maps, google earth und Co.

Die Winterpause des Gärtners mit Eis und Schnee begann in diesem Winter zwei Wochen vor Weihnachten und reicht mindestens bis in die vierte Januarwoche. Wie im letzten Jahr werden die Nette-Seen zufrieren und Spaziergänge am winterlichen De Wittsee stehen auf der Tagesordnung. See im Winter. Dank dicker Schneedecke sind die Pflanzen im Garten gut gegen tiefe Temperaturen geschützt.
Der Garten im Schnee
Momentan ist google maps, google earth und mobiles Internet das Thema der Stunde.
In fünf Jahren wird Internet auf dem Handy und dem Navigationsgerät eine Selbstverständlichkeit sein. Wer mit einem internetfähigen Mobiltelefon durch Paris oder Stonehenge spaziert und fotografiert, erhält Infos zu dem aufgenommenen Gebäude, Museum oder was auch immer. Songtitel, Sternzeichen oder Vogelstimmen per Handy identifizieren gibt es ja schon. Stauden noch nicht!
Aktuell bietet die Nutzung von google maps neue Möglichkeiten Infos über den Garten und das Geschäftsmodell: “Planung, Gestaltung und Pflege aus einer Hand mit Schwerpunkt Pflanzenkompetenz“ weiter bekannt zu machen.
Natürlich kann man darüber streiten, ob die Firma google Techniken praktiziert, die sich der Autor von „Schöne neue Welt“ noch gar nicht ausmalen konnte. Wie man sich gegen die Datenkrake wehrt, lesen Sie hier.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html
Weit vorne ist zum Beispiel “Mein schöner Garten-online“. Dort gibt es in der Rubrik "Grüne Termine“ die Möglichkeit, die Ergebnisse eines bestimmten Wochenendes als Karte auf google maps anzuzeigen. Das bedeutet: Als Gartenliebhaber haben Sie an einem bestimmten Wochenende im Juni Zeit und Lust einen Ausflug in Sachen Garten zu unternehmen. Auf einen Blick sehen Sie dann, wo an diesem Wochenende was los ist und wie weit das Ziel in Autoreiseminuten entfernt ist.
Tipp: Statt Kalender/Liste google maps einschalten. Grüne Termine
Also wurde der Schritt gewagt und ein kostenfreies Google-Konto eröffnet. Witziger Nebeneffekt: Seitdem unterscheidet sich der rudimentäre google maps-Brancheneintrag eines Millionen schweren Baumschulunternehmens der Region deutlich vom Eintrag des garten gröne.
Anders Roger Bastin, der in seinem Brancheneintrag einen Link zu einem sehenswerten YouTube Video über seine Gärtnerei und seine Pflanzensammlungen anbietet. Kwekerij Bastin
Zumindest vom Eingangsbereich des niederländischen Gartenanlage de Rhulenhof bei Gennep oder der Staudengärtnerei Brian Kabbes lässt sich dank street view ein Eindruck gewinnen.
Einen konkreten Mehrwert erhält der Besucher der Webseite Garten Gröne mit den Karten in google maps. Die dazugehörenden Bilder können Sie in der Fotodatenbank
panoramio auf der Weltkarte oder in google earth betrachten.
Im Innenstadtbereich von Kempen sind im Laufe der letzten Jahre vier öffentlich zugängliche Staudenbeete entstanden. Auf der Karte Staudenbeete in Kempen kann sich nun jeder ansehen, wo diese Flächen genau liegen und erhält per Klick auf die blauen Ortsmarken Infos und Bild dazu. Diese Karten gibt’s auch von den Staudenbeeten in Nettetal-Leuth vor der Kirche und demnächst aus Viersen-Boisheim, wo in diesem Jahr Staudenbeete im Stadtgebiet geplant und gepflanzt werden.
Tipp: In google maps in der Rubrik Mehr... : Fotos einschalten und Satellit anklicken.
Weitere Karten sind in Planung: Drei Gärten im Kreis Viersen werden im Frühjahr in der Neuauflage von: “Gartenparadiese am Niederrhein“ von S. Paus und H. Glader im Mercator Verlag vorgestellt. Die Karte zeigt die Wegstrecke, die Lage der Gärten im Kreis Viersen und bietet erste Informationen und Links zu den Anlagen.
Und natürlich arbeite ich weiter an der Karte meiner ganz persönlichen Gartenreiseziele, Lieblings-Staudengärtnereien und Privatgärten in Europa.
Bewertungen, Kommentare und Beurteilungen sind immer willkommen.



Dienstag, 20. Oktober 2009

Digitale Fotografie

Noch im September letzten Jahres hieß es an dieser Stelle, dass weiterhin alle Fotos auf dieser Seite analog mit Diafilm fotografiert sind.
Das ist nun vorbei, das digitale Zeitalter hat in Form einer Vollformat-SLR eines bekannten japanischen Herstellers Einzug gehalten. Was auch immer letztlich der Grund war umzusteigen: Probleme beim Scannen der Dias, mangelnde Aktualität im schnelllebigen Netz oder die Möglichkeit ein anspruchsvolles Fotoseminar zum Thema 'digitale Fotografie im Garten' zu besuchen. Nun ist es auch mir möglich „gelungene Fotos am nächsten Abend ins Netz zu stellen“, wie es noch vor einem Jahr etwas abwertend hieß.
Noch traue ich dem digitalen Medien nicht alles zu. Für meine Vorträge benutze ich auch in absehbarer Zukunft Dias, deren Brillanz und Schärfe bislang nur von wenigen, teuren Beamern erreicht wird.

Hier einige der Bilder, die in den letzten vier Monaten entstanden sind. Diashow



Freitag, 16. Oktober 2009

urban farming

Michelle Obama macht es vor. In den USA boomt der Kleingarten, die Menschen pachten Land und versuchen sich als Gemüsebauern. Mit Samen für 50 Dollar könne man Gemüse im Wert von 1250 Dollar heranziehen, wirbt eine Saatgutfirma, die von dem Boom der „ Rezensionsgärten“ profitieren möchte. Klimaforscher und Stadtplaner rufen das "urban farming" sogar schon zur Landwirtschaft der Zukunft aus. Dank der vorbeugenden Wirkung vor Herz- und Kreislauferkrankungen will die britische Regierung das Gärtnern als Teil ihrer Olympiavorbereitung fördern.
Zur Zeit tobt in Berlin ein Streit um Kleingärten, die der Senat gerne zu Geld, sprich Bauland, machen möchte. Die innenstadtnahen Kolonien sind Berlins grüne Lunge und von den 74000 Kleingärten profitieren die Umwelt, die Volksgesundheit und die Lebensmittelversorgung in Zeiten der Krise.
Der Wahlberliner Wladimir Kaminer hat auch einen ergattert und schreibt darüber in seinem Buch „Mein Leben im Schrebergarten“. Für so manchen Staudenexperten aus der Hauptstadt sind die Erfahrungen in seinem Kleingarten unersetzlich.



Freitag, 16. Oktober 2009

Gehölz der Stunde

Der Sassafras ist seiner Heimat Nordamerika ein bekannter Baum, aus dessen Blättern und Wurzel das Gewürz Safrol gewonnen wird.
Eine Besonderheit von Sassafras albidum ist die Mehrgestaltigkeit der Blätter. Bis zu drei verschiedene Blattformen können an einer Pflanze auftreten.
Spektakulär ist die Herbstfärbung des Sassafras. Die intensive rot-orange Färbung läßt an manche Vertreter der Zaubernußgewächse denken, Sassafras aber ist ein Mitglied der Lorbeergewächse.

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Montag, 5. Oktober 2009

Aktualität und Zukunft der Staudenrabatte
Gartenpraxis-Seminar in Grünberg


Dank der großen Resonanz auf dieses wichtige Thema wird das Seminar der Fachzeitschrift Gartenpraxis in der
Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg im März 2010 als Wiederholungstermin noch einmal angeboten. Die Referenten: Christine Orel, Aurachtal; Petra Pelz, Magdeburg; Prof. Dr. Peter Kiermeyer, Weihenstephan und Hermann Gröne aus Leuth-Busch. Das Seminar begann mit Beiträgen zur Geschichte der Staudenrabatte( Kiermeyer), Gestaltungsprinzipien und ästhetischen Überlegungen, die überraschender Weise auch anhand von Wechselflor-Pflanzungen dargestellt wurden(Orel).
Petra Pelz aus Magdeburg berichtete über ihre großflächigen Pflanzungen mit “konkurrenzstarken Benachbarungen“ und Herr Kiermeyer über Erfahrungen im Sichtungsgarten Weihenstephan.
An mir lag es, ein Sortiment für die moderne, zeitgemäße Staudenrabatte in Sonne und Halbschatten vorzustellen. In einem weiteren Referat ging es um Blumenzwiebeln, die sich mit Stauden vergesellschaften lassen und um Bodendecker, die die Pflege erleichtern und für ein Auf und Ab sorgen können.
Noch sind Plätze frei, melden Sie sich an!

Programm



Sonntag, 13. September 2009

Garten Alst - Leben und Überleben auf dem Land

“Da produziert man seit vielen Jahren Webseiten, teilweise auch solche, die sich dem Thema Garten widmen und schafft es selber nicht, eine über den eigenen Garten zu veröffentlichen. Damit ist seit heute SCHLUSS!“
Endlich gibt es einen Internetauftritt zu dem zur Zeit spannendsten Staudengarten- Projekt am Niederrhein. Die Erweiterung des seit 2006 bestehenden Garten Alst http://alst.nihil.de/kleiner-rundgang-im-garten-alst/ in Brüggen am Niederrhein startete im März 2009 und sprengt die üblichen Privatgarten Dimensionen. Die vielseitig interessierten Großgarten-Pächter Daniela Pawert und Torsten Matschiess sind dem Garten Gröne seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Was es mit dem lapidaren: „Wir bekommen noch ein bisschen Land dazu und können neue Staudenbeete anlegen, Obstgehölze pflanzen und sogar einen Gemüsegarten wird es geben“ auf sich hat, zeigt der Gartenblog.
Reiseberichte von Gärtnereibesuchen, kleine Einspieler über das Pflanzen von grünem Spargel http://alst.nihil.de/2009/07/17/gruener-spargel/ oder der praktische Aufbau einer Sichtschutzanlage aus Weidenzäunen http://alst.nihil.de/2009/08/25/weidenzaun-elemente/ summieren sich mit den anspruchsvollen Fotografien von Pflanzen und Gartensituationen zu einem gelungenen Internetbeitrag.

Mehr zu den handgeflochtenen Weidenzäunen als Alternative zu Maschendraht und hochdruck-imprägnierter Massenware finden Sie hier.
http://www.freistil-gaerten.de/produkte/weidenzaun/index.html



Dienstag, 18. August 2009

Gartenreise im Internet
Seit vielen Jahren besuche ich die Internetseite von Katrin Lugerbauer aus Oberösterreich, deren Geraniumseite ein Muß für jeden Freund der Gattung Storchschnabel ist. Als junge, talentierte Pflanzenverwenderin und Fotografin macht es großen Spaß ihre Fotogalerie über ihren Privatgarten anzusehen.
Aktuell berichtet Sie im Forum Garten Pur über ihre Gartenreise mit einem weiteren Forumsmitglied in diesem Sommer, die von Südlimburg in den Niederlanden weiter nach England führt. Mir gut bekannte Stationen waren bislang die Gärtnereien Hessenhof in Ede, Bastin und Marnis bei Aachen. Die erste Station in England sind die beeindruckenden Staudenpflanzungen in Wisley. Beth Chatto, ihr berühmter Kiesgarten und die Schatten- und Halbschatten Pflanzungen im woodgarden sind ein weiteres Ziel. Die Fotos vermitteln einen sehr guten Eindruck der Gärtnereien und Gärten und machen Lust auf eine eigene Reise im nächsten Sommer. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

http://forum.garten-pur.de/Gartenwege-34/Reisebericht_-Pflanzenshoppen--32773_0A.htm



Montag, 17. August 2009

Seen.by
Die Internetgalerie Seen.by für internationale Fotokunst zeigt das ganze Spektrum zeitgenössischer Fotografie. Die nach Genres zusammengestellten Fotos können online als hochwertiger Druck auf Rahmen gezogen bestellt werden.
Im Gegensatz zu den großen Portalen wie flickr und fotocommunity werden hier nur Bilder gezeigt, die von der seen by Redaktion akzeptiert worden sind.
Einige Macroaufnahmen aus dem Garten Gröne haben diese Hürde genommen und sind nun hier zu sehen.

http://seen.by/hermann-groene



Dienstag, 11. August 2009

gravel-garden
Ein Schotter- sprich Kies oder Trockenbeet entstand im Frühjahr auf einem niedrigen, ummauerten Hochbeet in Nettetal-Leuth. Die Bepflanzung mit graulaubigem Ziest, dauerblühender Gaura, blauer Katzenminze und roter Knautie gedeiht dank der warmen, trockenen Lage prächtig.

Ein weiteres Hochbeet dieser Art entstand in der Stadt Kempen am Viehmarkt.

Aktuelle Fotos finden Sie in der Rubrik Projekte.




Montag, 10. August 2009

Gartenreportage
Eine Reportage über den Garten Gröne mit eigenen Bildern ist seit Anfang August auf dem Markt.
Im neuen mein schöner Garten Spezial: “Die schönsten Blütenstauden“ gibt es einen vier Seiten Bericht mit sieben Fotos aus verschiedenen Jahreszeiten. Im Heft Tipps von Experten und Trends in der Sortimentsentwicklung sowie ausführliche Pflanzenportraits 20 klassischer Staudengattungen.
Ein erster Effekt in Form von steigenden Besucherzahlen zeigte sich prompt am 9. August beim Tag der offenen Tür, da der Termin auch in der Augustausgabe von MsG angekündigt wurde.

Weitere Blogbeiträge aus Winter und Frühjahr 2009 finden Sie hier. weiter
Aktuelle Termine 2020
Atmo

Filmvorführung im Kulturverein "Königsburg" in Viersen-Süchteln am Sonntag, 22. März 2020
Beginn 16:00 Uhr

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